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Einsteigerhilfe für CB-Funker!

Ausbreitung der 11m Welle und Reichweiten.

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Rheintal-Electronica 2010

Viel mehr als nur eine Messe - es ist ein Event der Freundschaft!

Es ist ein Erlebnispark der Gefühle!

Fachsimpeln im Funkmuseum der CB-Lounge

Fortsetzung von der Startseite

Antennen, Antennen und noch mal Antennen!

Zahlreiche Händler hatten in Durmersheim Antennen im Angebot, die Palette reicht von einfachen CB-Mobilfunk-Antennen bis hin zu wirkungsvollen Hochantennen und Dachkonstruktionen. Ein Anbieter hatte dennoch eine Besonderheit für den CB-funk im Programm, nämlich die immer noch sehr beliebte DV-27lang, diesmal jedoch in einem Stück als Ganzstahlantenne. Da solche Dinge völlig unverwüstlich sein werden, fanden sich zahlreiche Käufer, einer besorgte sich umgehend 10 Stück davon. Ein ganz besonderer Hersteller und Konstrukteur von Antennen gehört von Anbeginn an zur Rheintal-Electronic: Helmut Bensch Was dieser OM in den letzten über 33 Jahren an Antennen gebaut und selbst entwickelt hat, lässt sich nicht so einfach in einer Abhandlung über diese Veranstaltung ab tun, dazu bedarf es mal der Würdigung in einem eigenen Beitrag. Diesen werden wir für eine der nächsten Sendungen einplanen. Besonders aufgefallen ist mir in Durmersheim eine neuartige Antenne: Eine Hühnerleiter (Spezielles Speisekabel für Antennen) von 5m Länge (!!!) wird über eine eigens dafür konstruierte Box so angepasst, dass damit ein Vollwertiger Betriebauf 80 und 40m gemacht werden kann. Ich wiederhole: Mit 5m Hühnerleiter. Für die anderen Kurzwellenbänder gibt es entsprechende Längen der Leitungen. Mit 89,- Euro ist dies ein gelungenes Angebot für den Kurzwellenfreund.

Foto oben: Kritisch und mit viel Fachwissen betrachtet Fachhändler Markus Neuner - welcher extra aus Oberfranken angereist war - das Angebot.

Die CB-Lounge!

Bereits an anderer Stelle haben wir auf die CB-Lounge hingewiesen. Es zeigte sich, dass sich dieses Angebot zu einer Rundum-Informationsquelle entwickelt hat. Wolfgang Fricke vom FM-Funkmagazin schreibt dazu:

Das Foto oben zeigt Michael Büge. Unter seiner Regie und seinem Können hat sich die “Rheintal-Electronica” zu dem entwickelt, was sie heute darstellt.

Zum dritten Mal fand im Rahmen der Rheintal Electronica die sogenannte "CB-Lounge" statt. Bei der "CB-Lounge" handelt es sich um einen zusammenhängender Ausstellerbereich im Mittelpunkt der Halle; in dem interessierten Messebesuchern die Möglichkeit geboten wird, sich speziell über den CB-Funk zu informieren und ggf. Funkgeräte und Zubehör zu erwerben. Das bisherige Konzept der CB-Lounge wurde auch in diesem Jahr weitgehend beibehalten. Wie schon in den Vorjahren boten die Firmen Badenfunk, CB-Zentrum und der Funkkeller Weissach ihre Waren an. Die Funkfreunde Nordbaden waren wieder mit einer interessanten Sammlung von Funkgeräten aus den Anfangstagen des CB-Funks vertreten. Marius Kroh von der Firma Alan Electronics präsentierte u.a. technische Unterlagen eines neuen Albrecht-SSB-Handfunkgeräts, das im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll. Simon Parker ("Simon the Wizzard") - bekannt durch seine Testberichte in CB-Publikationen und durch zahlreiche YouTube-Videos - stand in einem Interview mit Henning Gajek Rede und Antwort und stellte den Besuchern einige interessantePrototypen vor. Messebesucher konnten ihre Funkgeräte auf einem Stabilock-Messplatz überprüfen lassen.

Es ist immer schwierig einen eigenen Eindruck von etwas zu vermitteln - ohne die Objektivität zu verlassen. Aus diesem Grund haben wir zahlreiche Besucher vor Ort befragt. Alle - ausnahmslos alle - Befragten erklärten die CB-Lounge zu den wertvollsten Angeboten in Durmersheim. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Initiatoren einen guten Job zu machen scheinen. Viel mehr kann und darf man als Anerkennung für die geleistete Arbeit in so einem Beitrag nicht aussprechen.

Ein Blick in einen Teil der rund 200qm großen CB-Lounge in Durmersheim.

Ein Wetterballon geht auf seine Reise!

Das nachfolgende war nun wirklich eine Besonderheit bei der “Rheintal-Electronica” in Durmersheim: Gegen 11:00 Uhr Lokalzeit wurde vor der Hardtsport-Halle ein Wetterballon gestartet. Dieses Ereignis faszienierte zahlreiche Menschen die alles über diesen Ballon erfahren wollten. Geplant und durchgeführt wurde das Projekt von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Karlsruhe. Leider war der Ballon bereits vor der Ankunft unserer Mitarbeiter in den Wolken verschwunden, so dass wir den Start nicht miterlebt haben. Trotzdem hatten wir die Möglichkeit so viel wie möglich von und über die Fahrt des Ballons zu erfahren. An Bord des Ballons befanden sich zahlreiche Mess-Sonden und Instrumente, sowie eine GPS-Anlage welche Jederzeit über den Standort und die tatsächliche Höhe, die gefahrene Strecke, die letztliche Distanz, die unterschiedlichen Temperaturen im und außerhalb des Ballon, sowie den aktuellen Luftdruck anzeigen konnte. Leider waren wir mit anderen Gesprächen vom Ballon etwas abgelenkt, so dass wir die endgültige Höhe vor dem Platzen nicht mehr wissen, aber bis knapp 19 Kilometer konnten wir dabei sein. Nach dem Platzen sank der Ballon mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 9,6 Metern in der Sekunde. Vorher hatte er jedoch Zonen mit einer Temperatur von minus 43° Celsius durchfahren. Das Foto oben zeigt die Daten die mit Hilfe eines Beamers den Besuchern gezeigt werden konnten. Insgesamt hat danach der Ballon eine Strecke von 2764 km durchfahren und landete schließlich in der Nähe von Markt Erlbach in einer Distanz von 178,5 Kilometern. Die Landung erfolgte (siehe oben) gegen 11:19 UTC. Funkamateure konnten die Fahrt des Ballons über APRS im Internet und auf den Frequenzen verfolgen. Das Foto unten zeigt das Landegebiet in Franken. Ob die Reste des Ballons geborgen werden konnten, war bis Sonntagabend noch nicht bekannt.

Und was gab es an Neuheiten bei Funkgeräten?

Dazu zitiere ich wieder einmal aus dem Funkmagazin von Wolfgang Fricke. Er schreibt: [...]Sebastian W. Zettl, Autor von Sachbüchern über Sommerkamp- und Zodiac-Funkgeräte, stellte ein funktionsfähiges Handmuster seines SSB-Handfunkgeräte-Projekts vor. Es handelt sich dabei um Module, die genau in das Gehäuse eines Zodiac-Handfunkgeräts passen. Sie ergeben - fertig zusammengesetzt - ein SSB-Handfunkgerät mit einem Frequenzbereich von 21 bis 30 MHz und einer Sendeleistung von 10 Watt (das Funkmagazin berichtete). Ob bzw. in welcher Form (z.B. Bausatz, Kleinserie) diese Module später einmal erhältlich sein werden, ist noch nicht geklärt.[...] Trotz seiner unglaublichen Kompaktheit, kommt das Handfunkgerät völlig ohne SMD-Bauteile aus. Man muss wirklich mit größter Aufmerksamkeit verfolgen was aus diesem begrüßenswerten Projekt wird. Danke Srebastian. Wolfgang Fricke schreibt auch: [...]Marius Kroh von der Firma Alan Electronics präsentierte u.a. technische Unterlagen eines neuen Albrecht-SSB-Handfunkgeräts, das im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll. Simon Parker ("Simon the Wizzard") - bekannt durch seine Testberichte in CB-Publikationen und durch zahlreiche YouTube-Videos - stand in einem Interview mit Henning Gajek Rede und Antwort und stellte den Besuchern einige interessantePrototypen vor.[...] Über dieallgeimen Neuheiten auf dem Geräte-Sektor, also die Funkgeräte, welche bereits im FM-Funkmagazin oder bei rpa-radio vorgestellt wurden, konnten man sich bei den zahlreichen Händlern in der Halle informieren.

Und hier noch weitere Fotos aus Durmersheim:

Klaus-Dieter (rechts) ist der Gewinner der Jackson II bei den Contesten 2010. Hennig Gajek freut sich mit ihm

Viele Bekannte und richtige Freunde waren auch auf der Rheintal-Electronica!

In der Einleitung schrieben wir bereits davon, dass für viele Menschen die Rheintal-Electronica nicht nur der Besuch einer Messe ist, sondern einen emotionalen Vorgang darstellt. Emotional aus den unterschiedlichsten Gründen: Tolle Geräte die man zum ersten mal “live” sieht und die man gerne haben möchte (der Autor des Beitrages sah einen tollen VHF/UHF Allmode Transceiver und hatte Tränen in den augen aus seine XYLs ein deutliche “NEIN” sagte). Emotional aber vor allem weil man lange nicht gesehene Freunde wieder getroffen hat, die einem viel mehr bedeuten, als man eigentlich dachte. Emotional auch. weil man spürt, dass Freunde die man 30 Jahre und mehr kennt, Anteil am eigenen Schicksal und an den Ereignissen die das Leben halt so schreibt nimmt, und wirkliche Verbundenheit zeigt. Funker sind kommunikativ - mit den Geräten oftmals über die ganze Welt hinweg, steht man sich jedoch plötzlich gegenüber - spürt man dass ein direktes Zusammentreffen - die Gespräche über Funk unbedeutend machen und zeigen, dass wir von unserem Schöpfer die Fähigkeit zu sehen, zu fühlen und hören, nicht umsonst bekommen haben. Die Rheintal-Electronica ist ein solcher Moment voller Emotionen, voller Freude und tiefer enger Verbundenheit. Man muss sich nicht verstellen um akzeptiert zu werden, man darf so bleiben wie man ist. Würde nur dieser kleine Punkt, diese Veranstaltung aus machen, dann würde sich der weiteste Weg und die größte Anreise lohnen.

Von links nach rechts: Klaus Dieter, Wolfgang Fricke und Henning Gajek

Die CB-Lounge von oben

Die kennen sich schon ewig lange! Von links nach rechts: Ralf Alber an seinem Stand, Alexander W. Eisele, Ingrid Langendörfer, Gabi Hilzendegen und Jürgen Langendörfer.

Und hier noch ein paar Fotos die von Rosemarie gemacht wurden:

Oben: Gespannte Aufmerksamkeit in der CB-Lounge, Rechts: Umfangreiches Angebot bringt Kunden.

Im Vordergrund rechts: Das Cb-Funk Museum mit Raritäten aus allen CB-Epochen! In der Bildmitte im Hintergrund: Der Stand des Funkkellers von Ralf Alber - Amateurfunkgeräte gingen weg wie warme Semmeln.

Soweit unsere kleine Berichterstattung über die Rheintal-Electronica im badischen Durmersheim. Wir hoffen unsere Aufgabe - nämlich gründlich zu informieren - erfüllt zu haben. Unser Fazit: Im Südwesten ist diese Veranstaltung inzwischen so etabliert, dass sie nicht mehr wegzudenken ist. Was der Verein mit seinen Mitgliedern und den zahlreichen freiwilligen Helfern nun schon seit über 20 Jahren auf die Beine stellt ist in Deutschland ohne Beispiel. Wer sich in der Cafeteria aufgehalten hat, der konnte die köstlichen Kuchen geniesen, welche von den Frauen im Verein gebacken werden. Auch wenn es sonst niemand anders tut: Einen ganz herzlichen Dank an alle Mitglieder des Verein CB-Funk Rheintal, ein ebenso herzliches Dankeschön an alle freiwilligen Helfer ohne die in Durmersheim nichts so viel möglich wäre. Danke an die Kuchenbäckerinnen die uns immer wieder verwöhnen. Im kommenden Jahr wird die Rheintal-Electronica zum zwanzigsten Male stattfinden und wir alle werden wieder dabei sein.  awe/f

Eine persönliche Anmerkung konnte sich der Autor des obigen Beitrages nicht verkneifen:

Kommentar von Alexander W. Eisele

Es gibt im benachbarten westlichen Ausland einen unermüdliche Kritiker, der scheinbar alles und jedes innerhalb des deutschen CB-Funkes, mit der verbogenen Messlatte des eigenen Scheiterns vergleichen muss. Was dieser Herr, dessen Name dem eingefleischten CB-Funker bestens bekannt ist, nicht verknusen kann, ist dass andere nahezu alles besser machen als er es je vermocht hätte. Wer ohne dabei gewesen zu sein von einem Besucherrückgang spricht, hat wohl die falsche Brille aufgesetzt oder die eigenen Informaten mit vernebelnden Dingen gefüttert. Dieser Kritiker muss sich inzwischen die Frage gefallen lassen warum alles - aber wirklich alles - was er angefasst hat gescheitert ist. Es wird Zeit, dass er sich endlich - so wie er es tausendfach angekündigt hat - vom Funkhobby zurückzieht und im eigenen Schmollwinkel das Scheitern seines (CB-Funk)-Lebens betrauert. Eli, Eli, lama absabtani wäre z.B. eine geeignete Erkenntnis für ihn.  Alexander W. Eisele